Religiöse Erziehung

Religiöse Erziehung

 

Die religiöse Erziehung hat in unserer katholischen Tageseinrichtung einen hohen Stellenwert.

 

Die Ziele, die wir durch unsere Arbeit erreichen wollen, lassen sich aus dem alltäglichen unmittelbaren Erfahrungsbereich ableiten und werden von dem Erleben des Tagesablaufs bestimmt.

                                                                                                                                  

Religiöse Erziehung bedeutet, dass das Evangelium nicht nur über das Wort, sondern vor allem auch durch unser Verhalten vermittelt wird.

Die christliche Grundhaltung üben wir durch das Feiern von Gottesdiensten und christlichen Festen im Jahreskreis, biblischen Projektwochen sowie durch das Beten vor dem gemeinsamen Essen. Auch durch das Singen und Musizieren, durch das Betrachten und zur Ruhe kommen, durch Legearbeiten und Rollenspiele bringen wir den Kindern zentrale Inhalte des Glaubens erlebnismäßig näher.

Nur wenn wir selbst mit unserer ganzen Persönlichkeit hinter dem stehen, was wir dem Kind vermitteln möchten, kann ihm religiöses Erleben nahe gebracht werden. Dieses religiöse Erleben ist nicht allein abhängig von einer gelungenen methodisch-didaktischen Weitergabe der biblischen Inhalte, Texte und Lieder durch den Erzieher, sondern steht und fällt vor allem auch durch sein eigenes religiöses Vor- und Erleben.

Durch die Einbeziehung in den Glauben des Erziehers kann das Kind Freude, Hoffnung und Vertrauen, aber auch Stärke und Trost erleben, so dass es selbst hoffen und vertrauen lernen kann.

Wir leben den Kindern unseren Glauben vor, greifen Lebens- und Glaubensfragen der Kinder auf und helfen ihnen Antworten bzw. Lösungen zu finden. Dabei berücksichtigen wir die jeweiligen Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes.